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	<title>Steuerartikel</title>
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	<description>Artikelverzeichnis zum inländischen, ausländischen und internationalen Steuerrecht</description>
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		<title>Steuerreform 2012 in Kroatien</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 02:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausländisches Steuerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzesänderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnsteuer]]></category>
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		<category><![CDATA[Kroatien]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuerreform 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatzsteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Wirkung ab dem 1. M&#228;rz 2012 tritt in Kroatien ein Paket von Steuer&#228;nderungen in Kraft, das die neue Regierung auf die Schnelle im Februar 2012 verabschiedet hat. Die wichtigsten &#196;nderungen lauten wie folgt: 1. Umsatzsteuer: 1.1. Der Regelsteuersatz wird von 23 auf 25 % angehoben. 1.2. Auf bestimmte Lebensmittel (Kindernahrung, Zucker u.a.) wird zus&#228;tzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Wirkung ab dem 1. M&auml;rz 2012 tritt in Kroatien ein Paket von <strong>Steuer&auml;nderungen</strong> in Kraft, das die neue Regierung auf die Schnelle im Februar 2012 verabschiedet hat. Die wichtigsten &Auml;nderungen lauten wie folgt:</p>
<p>1. <strong>Umsatzsteuer</strong>:<br />
1.1. Der Regelsteuersatz wird von 23 auf 25 % angehoben.</p>
<p>1.2. Auf bestimmte Lebensmittel (Kindernahrung, Zucker u.a.) wird zus&auml;tzlich der erm&auml;&szlig;igte Steuersatzes von 10 % eingef&uuml;hrt. Weitere Erm&auml;&szlig;igungen folgen zum 1.1.2013.</p>
<p>1.3. Die Schwelle f&uuml;r <strong>Kleinunternehmer</strong> erh&ouml;ht sich von 85.000 HRK auf 200.000 HRK. Das Wahlrecht zur Option zur Umsatzsteuerpflicht bei Unterschreiten der Schwelle bleibt bestehen, ebenso die Bindefrist von f&uuml;nf Jahren.</p>
<p>1.4. Die Grenze f&uuml;r Abgave von viertelj&auml;hrlichen <strong>Umsatzsteuervoranmeldungen</strong> wird von 300.000 HRK auf 800.000 HRK angehoben.</p>
<p>2. <strong>Gewinnsteuer</strong>:<br />
2.1. Die wichtigste &Auml;nderung betrifft&nbsp;die erneute Einf&uuml;hrung der Quellensteuer (Kapitalertragsteuer) auf Dividenden und Gewinnaussch&uuml;ttungen. Sie wird allerdings nur auf Auszahlungen an ausl&auml;ndische nichtnat&uuml;rliche Personen ab dem 1. M&auml;rz 2012 erhoben. Der Steuersatz betr&auml;gt 12,5 %. Schachteldividenden an juristische Personen aus der EU werden nach dem EU-Beitritt (1. Juli 2013) unter der Bedingung davon ausgenommen, dass eine Kapitalbeteiligung von mindestens 10 % seit 24 Monaten an der inl&auml;ndischen Gesellschaft besteht.</p>
<p>2.2. Abschreibungen auf Forderungen, die nach dem 1. M&auml;rz 2012 entstanden sind, werden steuerlich anerkannt, wenn diese bis zum Jahresende seit mehr als 60 Tagen f&auml;llig sind. Damit wird die bisherige Frist halbiert.</p>
<p>2.3. Bei den Transferpreisen wird der Vorrang der Vergleichspreise vor den anderen Methoden gestrichen.</p>
<p>3. <strong>Einkommensteuer</strong>:</p>
<p>3.1. Der monatliche Grundfreibetrag erh&ouml;ht sich von derzeit 1.800 auf 2.200 HRK pro Person</p>
<p>3.2. Daf&uuml;r ist der Eingangssteuersatz von 12 % nur mehr auf Einkommen bis zu 2.200 HRK pro Monat anzuwenden; &uuml;ber 2.200 bis 8.800 HRK betr&auml;gt der proportionale Steuersatz 25 % und auf Einkommen &uuml;ber diesen Betrag ist der Spitzsnsteuersatz von 40 % anwendbar.</p>
<p>3.3. Der monatliche Grundfreibetrag f&uuml;r Rentner wird von 3.200 auf 3.400 HRK angepasst; daf&uuml;r unterliegen Renten aus dem Ausland in Zukunft der inl&auml;ndischen Besteuerung.</p>
<p>3.4. Dividenden und Gewinnaussch&uuml;ttungen werden nach dem 1. M&auml;rz 2012 grunds&auml;tzlich steuerpflichtig; der Steuersatz betr&auml;gt 12 %. Pro Person besteht ein Freibetrag von 12.000 HRK j&auml;hrlich, der aber erst in der Jahressteuererkl&auml;rung ber&uuml;cksichtigt wird.</p>
<p>Und schle&szlig;lich noch eine anstehende &Auml;nderung im <strong>Sozialversicherungsrecht</strong>: Der Beitragssatz f&uuml;r die <strong>Krankenversicherung</strong> vermindert sich ab dem 1. Mai 2012 von 15 auf 13 %.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Beschäftigung von Ausländern in Montenegro</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 10:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausländisches Steuerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitserlaubnis]]></category>
		<category><![CDATA[Aufenthaltserlaubnis]]></category>
		<category><![CDATA[Entsendung]]></category>
		<category><![CDATA[Expatriates]]></category>
		<category><![CDATA[Montenegro]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Vergabe internationaler Projekte in Montenegro stellt sich oft die Frage nach dem Einsatz von Expatriates aus dem Stammhaus. Montenegro hat ein relativ neues &#8222;Gesetz zur Besch&#228;ftigung und Arbeit von Ausl&#228;ndern&#8220; und legt jedes Jahr ein Kontingent von Ausl&#228;ndern fest, das im Inland besch&#228;ftigt werden darf. F&#252;r 2011 wurde eine Quote von 27.050 Arbeitserlaubnissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 11pt;">Bei der Vergabe internationaler Projekte in <strong>Montenegro</strong> stellt sich oft die Frage nach dem Einsatz von <strong>Expatriates </strong>aus dem Stammhaus. <strong>Montenegro</strong> hat ein relativ neues &bdquo;Gesetz zur Besch&auml;ftigung und Arbeit von Ausl&auml;ndern&ldquo; und legt jedes Jahr ein Kontingent von Ausl&auml;ndern fest, das im Inland besch&auml;ftigt werden darf. F&uuml;r 2011 wurde eine Quote von 27.050 Arbeitserlaubnissen f&uuml;r Ausl&auml;nder festgelegt, wovon 2.000 auf Entsendungsf&auml;lle entfallen.</span></p>
<p>
<span style="font-size: 11pt;">Zu unterscheiden ist zwischen der &bdquo;pers&ouml;nlichen Arbeitserlaubnis&ldquo;, die am schwierigsten zu erhalten ist und einen Wohnsitz bzw. vor&uuml;bergehenden Aufenthalt im Inland voraussetzt,&nbsp;</span><span style="font-size: 11pt;">der Erlaubnis zur Besch&auml;ftigung f&uuml;r Arbeitgeber &uuml;ber einen bestimmte Zeitdauer (maximal ein Jahr mit Verl&auml;ngerungsm&ouml;glichkeit auf zwei Jahre) und&nbsp;</span><span style="font-size: 11pt;">der Arbeitserlaubnis f&uuml;r Saisonarbeiter, <strong>entsandte</strong> und Vertragsarbeiter.</span></p>
<p>
<span style="font-size: 11pt;">In den meisten F&auml;llen es sich im <strong>Entsendungsf&auml;lle</strong> handeln, deren Zahl einerseits stark begrenzt ist, andererseits aber auch relativ selten, da nur wenige internationale Projekte pro Jahr in Montenegro abgewickelt werden. In der Praxis sind bisher keine Beschwerden laut geworden, dass die festgesetzte Quote nicht ausreiche. Au&szlig;erdem beh&auml;lt sich das Arbeitsministerium zus&auml;tzlich ein Kontingent von 1.000 Arbeitserlaubnissen f&uuml;r Sonderf&auml;lle vor.</span></p>
<p><span style="font-size: 11pt;">Da zwischen Deutschland/&Ouml;sterreich und Montenegro ein g&uuml;ltiges <strong>Sozialversicherungsabkommen</strong> besteht, ist kein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverh&auml;ltnis der entsandten Personen bei einem montenegrinischen Arbeitgeber erforderlich. Diese Erkenntnis hat sich allerdings in der Praxis noch nicht &uuml;berall durchgesetzt.</span></p>
<p><span style="font-size: 11pt;">Die Antr&auml;ge zur <strong>Arbeitserlaubnis</strong> sind bei der &bdquo;Anstalt f&uuml;r Besch&auml;ftigung Montenegros&ldquo; zu stellen und verursachen ca. 100 &euro; pro Person Geb&uuml;hren.</span></p>
<p>
<span style="font-size: 11pt;">Ausl&auml;ndische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer inl&auml;ndischer Tochtergesellschaften, die eine <strong>Aufenthaltserlaubnis</strong> besitzen, ben&ouml;tigen keine <strong>Arbeitserlaubnis,</strong> wenn sie nicht l&auml;nger als drei Monate pro Jahr vor Ort t&auml;tig sind.</span></p>
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		</item>
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		<title>In eigener Sache &#8211; organisatorische Änderung</title>
		<link>http://steuerartikel.de/allgemein/in-eigener-sache-organisatorische-aenderung</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 20:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[organisatorische Änderung]]></category>
		<category><![CDATA[Verzeichnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Um die Beteiligung von externen Steuerexperten an diesem Verzeichnis zu erleichtern, haben wir die organisatorische Abwicklung durch den Einbau eines neuen Plugins erleichtert. Jeder, der einen Beitrag schreiben m&#246;chte, kann sich mit einer g&#252;ltigen E-Mail-Adresse einfach registrieren und einloggen, sooft es ihm gef&#228;llt. Auf dem Dashbord einfach auf &#34;Artikel erstellen&#34; klicken und seinen Beitrag schreiben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Beteiligung von externen<strong> Steuerexperten</strong> an diesem <strong>Verzeichnis </strong>zu erleichtern, haben wir die organisatorische Abwicklung durch den Einbau eines neuen Plugins erleichtert.</p>
<p>Jeder, der einen <strong>Beitrag</strong> schreiben m&ouml;chte, kann sich mit einer g&uuml;ltigen E-Mail-Adresse einfach registrieren und einloggen, sooft es ihm gef&auml;llt. Auf dem Dashbord einfach auf &quot;Artikel erstellen&quot; klicken und seinen<strong> Beitrag</strong> schreiben. Auch wenn es eine automatische Speicherung gibt, nicht vergessen gelegentlich zwischen zu speichern (rechts oben). Der <strong>Artikel</strong> muss nat&uuml;rlich nicht in einem St&uuml;ck geschrieben werden; man muss sich sp&auml;ter nur neu einloggen.</p>
<p>Auch die Linkverweise haben wir neu geregelt: Pro 250 geschriebener W&ouml;rter ist ein <strong>Textlink</strong> erlaubt. Besteht der Artikel also aus 500 W&ouml;rtern, gibt es zwei Backlinks. Um &quot;<strong>unique content</strong>&quot; zu gew&auml;hrleisten, werden wir demn&auml;chst ein allgemeines Regelwerk online stellen.</p>
<p>Soviel zu den <strong>organisatorischen &Auml;nderungen</strong>. Wir freuen uns auf Ihre Beitr&auml;ge.</p>
<p>Beste Gr&uuml;&szlig;e</p>
<p>R. Kuffer</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Besteuerung von Abfindungen in der Föderation Bosnien und Herzegowina</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 07:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausländisches Steuerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Abfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsgesetz]]></category>
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		<category><![CDATA[Föderation BuH]]></category>
		<category><![CDATA[Freibetrag]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerfreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn Entlassungen nach den Arbeitsrecht der F&#246;deration Bosnien-Herzegowina (FBuH) in der Praxis noch immer recht schwierig sind, werden immer &#246;fters &#8211; gerade von ausl&#228;ndischen Gesellschaften &#8211; Abfindungsregelungen angeboten, um eine etwaige gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Wichtigste Voraussetzung f&#252;r die Inanspruchnahme eines steuerlichen Freibetrages aus Abfindungszahlungen ist die Beendigung des Arbeitsverh&#228;ltnisses auf Veranlassung des&#160;Arbeitgebers. Gem&#228;&#223; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn Entlassungen nach den <strong>Arbeitsrecht</strong> der F&ouml;deration Bosnien-Herzegowina (FBuH) in der Praxis noch immer recht schwierig sind, werden immer &ouml;fters &#8211; gerade von ausl&auml;ndischen Gesellschaften &#8211; <strong>Abfindungsregelungen</strong> angeboten, um eine etwaige gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden.</p>
<p>Wichtigste Voraussetzung f&uuml;r die Inanspruchnahme eines <strong>steuerlichen Freibetrages</strong> aus <strong>Abfindungszahlungen </strong>ist die Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses auf Veranlassung des&nbsp;Arbeitgebers. Gem&auml;&szlig; Artikel 10 Abs.4 EStG (FBuH) ist eine <strong>Abfindung</strong> dann <strong>steuerfrei</strong>, wenn sie gem&auml;&szlig; Artikel 100 des <strong>Arbeitsgesetzes</strong> i.V. mit dem Allgemeinen Kollektivvertrag gezahlt wurde. Au&szlig;erdem darf die <strong>K&uuml;ndigung</strong> nicht auf (wesentlichen) Pflichtverletzungen des Arbeitnehmers beruhen.</p>
<p><span style="color: black">Nach Artikel 100 <strong>Arbeitsgesetz</strong> ist die H&ouml;he der <strong>Abfindung</strong> von der Dauer des zur&uuml;ckgelegten Arbeitsverh&auml;ltnisses abh&auml;ngig. K&uuml;ndigt der <strong>Arbeitgeber</strong> nach mehr als zwei Jahren den Arbeitsvertrag, so hat er eine <strong>Abfindung</strong> zu zahlen. Die H&ouml;he der <strong>Abfindung</strong> betr&auml;gt f&uuml;r jedes Besch&auml;ftigungsjahr mindestens ein Durchschnittsgehalt. Das Durchschnittsgehalt errechnet sich aus den Daten des Statistikamtes der F&ouml;deration BuH f&uuml;r die letzten drei Monate. Steuerfrei bleibt die <strong>Abfindung</strong> also nur in H&ouml;he des arbeitsrechtlich zustehenden Anspruchs. Ein dar&uuml;ber hinaus gehender Betrag unterliegt der Lohnsteuer und Sozialversicherung. </span><span style="color: black">Eine Reduzierung der Arbeitszeit &ndash; auch wenn sie erheblich ist &ndash; reicht f&uuml;r die Steuerbefreiung nicht aus, da in diesem Fall das Arbeitsverh&auml;ltnis weiterbestehen w&uuml;rde und nicht vom <strong>Arbeitgeber</strong> gek&uuml;ndigt wird.&nbsp;</span></p>
<p><span style="color: black">Die Frage des Auszahlungsortes der <strong>Abfindung </strong>ist f&uuml;r die<strong> Besteuerung</strong> der H&ouml;he nach unwesentlich. Im Falle der Auszahlung im Ausland ist die Besteuerung vom Steuerpflichtigen selbst vorzunehmen und der beanspruchte <strong>Freibetrag </strong>nachzu weisen, w&auml;hrend bei Auszahlung durch einen inl&auml;ndischen <strong>Arbeitgeber </strong>dieser den <strong>Freibetrag </strong>selbst berechnet und nur auf den &uuml;bersteigenden Betrag Lohnsteuer und Sozialversicherung abf&uuml;hrt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>ABGABEFRIST FÜR DIE STEUERERKLÄRUNGEN 2009</title>
		<link>http://steuerartikel.de/inlaendisches-steuerrecht/abgabefrist-fuer-die-steuererklaerungen-2009</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 20:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inländisches Steuerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Abgabefrist]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerberater]]></category>
		<category><![CDATA[Steuererklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuererklärung 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; F&#252;r die &#252;blichen Jahreserkl&#228;rungen (Einkommensteuer, K&#246;rperschaftsteuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer u.&#228;) ergibt sich die Abgabefrist aus &#167; 149 Abs. 2 der Abgabenordnung. Danach ist die Steuererkl&#228;rung 2009 sp&#228;testens bis f&#252;nf Monate Ablauf des Kalenderjahres abzugeben, d.h. bis zum 31. Mai 2010. &#160; Wer seine Erkl&#228;rung versp&#228;tet abgibt, k&#246;nnte mit einem Versp&#228;tungszuschlag belegt werden. Dies d&#252;rfte in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>&nbsp;</strong></div>
<div>F&uuml;r die &uuml;blichen <strong>Jahreserkl&auml;rungen </strong>(Einkommensteuer, K&ouml;rperschaftsteuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer u.&auml;) ergibt sich die Abgabefrist aus &sect; 149 Abs. 2 der Abgabenordnung.</div>
<div>Danach ist die <strong>Steuererkl&auml;rung 2009</strong> sp&auml;testens bis f&uuml;nf Monate Ablauf des Kalenderjahres abzugeben, d.h. bis zum 31. Mai 2010.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Wer seine Erkl&auml;rung versp&auml;tet abgibt, k&ouml;nnte mit einem <strong>Versp&auml;tungszuschlag</strong> belegt werden. Dies d&uuml;rfte in der Praxis allerdings die absolute Ausnahme sein, z.B. wenn die Steuererkl&auml;rung vorzeitig angefordert worden ist, da mit einer hohen Steuernachzahlung zu rechnen ist. Meist folgt nur eine computergefertigtes Erinnerungsschreiben, das eine bestimmte <strong>Nachfrist</strong> stellt. L&auml;sst der Steuerpflichtige auch diese verstreichen, so hei&szlig;t das beileibe noch nicht, dass der Versp&auml;tungszuschlag gewiss ist. Ein nettes Schreiben an des Finanzamt (&bdquo;&#8230; sollte ich keine gegenteilige &Auml;u&szlig;erung erhalten, gehe ich davon aus, dass dem Fristverl&auml;ngerungsantrag stattgegeben wurde &#8230;&ldquo;) oder selbst ein Anruf gen&uuml;gen oft, um einen nochmaligen Aufschub zu bewirken.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Noch einfacher ist es, sich einfach einen <strong>Angeh&ouml;rigen der steuerberatenden Berufe</strong> (Steuerberater, Fachanwalt f&uuml;r Steuerrecht, Wirtschaftspr&uuml;fer u.a.) zu nehmen. Auch ein <a href="http://forum-verwaltungsrecht.de">Rechtsanwalt Verwaltungsrecht</a> kann zumindest bei Angelegenheiten der Fristwahrung und -verl&auml;ngerung behilflich sein. Diese Berufe haben automatisch Fristverl&auml;ngerung bis zum 31.12.2010. Das Finanzamt kann aber in bestimmten F&auml;llen (Versp&auml;tung im Vorjahr, erwartete Nachzahlung,&nbsp;Arbeitslage des Finanzamts u.a.) die Steuererkl&auml;rung auch vor Ablauf dieser <strong>Fristverl&auml;ngerung</strong> anfordern. Im &Uuml;brigen verpflichten sich die Berufsangeh&ouml;rigen, die Erkl&auml;rungen laufend fertig zu stellen und unverz&uuml;glich einzureichen.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>In <strong>begr&uuml;ndeten Einzelf&auml;llen</strong> kann die Abgabefrist bis zum 28. Februar 2011 verl&auml;ngert werden. Auch in diesen F&auml;llen waren die Finanz&auml;mter bisher eher gro&szlig;z&uuml;gig.</div>
<div>&Uuml;ber den 28. Februar 2011 hinaus gibt es keine offizielle Fristverl&auml;ngerung mehr. In der Praxis gab es bisher jedoch noch immer zus&auml;tzlich <strong>Kulanzregelungen</strong>, wonach bei Abgabe bis zum 31. M&auml;rz oder gar 30. April des &uuml;bern&auml;chsten Kalenderjahres, von der Festsetzung eines Versp&auml;tungszuschlag abgesehen wurde. Es bleibt zu hoffen, dass diese Kulanzregelung auch f&uuml;r die Steuererkl&auml;rungen 2009 angewendet wird.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>(Freiwillige) <strong>Antragsveranlagungen</strong> &ndash; fr&uuml;her als Lohnsteuerjahresausgleich bekannt &ndash; sind in diesem Jahr noch r&uuml;ckwirkend f&uuml;r das Kalenderjahr 2003 m&ouml;glich.</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Besteuerung von Dividenden an serbische Muttergesellschaft</title>
		<link>http://steuerartikel.de/internationales-steuerrecht/besteuerung-von-dividenden-an-serbische-muttergesellschaft</link>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 08:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales Steuerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Anrechnungsmethode]]></category>
		<category><![CDATA[Besteuerungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[DBA]]></category>
		<category><![CDATA[Dividende]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelbesteuerungsabkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnausschüttung]]></category>
		<category><![CDATA[GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalertragsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Kpaitalgesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Quellensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Serbien]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmergesellschaft (UG)]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Niedergang des Sozialismus hat die einsetzende Globalisierung der Wirtschaft dazu gef&#252;hrt, dass vermehrt ausl&#228;ndische Gesellschaften aus ehemals sozialistischen L&#228;ndern in Deutschland wirtschaftlich t&#228;tig werden. Meist wird&#160;zur inl&#228;ndischen Pr&#228;senz eine Kapitalgesellschaft &#8211; fr&#252;her meist GmbH, inzwischen auch vermehrt UG &#8211; gegr&#252;ndet. Dass die Tochtergesellschaft in Deutschland nat&#252;rlich auch Gewinne erwirtschaften soll, stellt sich sp&#228;testens, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Niedergang des Sozialismus hat die einsetzende Globalisierung der Wirtschaft dazu gef&uuml;hrt, dass vermehrt ausl&auml;ndische Gesellschaften aus ehemals sozialistischen L&auml;ndern in Deutschland wirtschaftlich t&auml;tig werden. Meist wird&nbsp;zur inl&auml;ndischen Pr&auml;senz eine<strong> Kapitalgesellschaft</strong> &#8211; fr&uuml;her meist GmbH, inzwischen auch vermehrt UG &#8211; gegr&uuml;ndet.</p>
<p>Dass die <strong>Tochtergesellschaft </strong>in Deutschland nat&uuml;rlich auch Gewinne erwirtschaften soll, stellt sich sp&auml;testens, wenn sich Gewinne eingestellt haben, die Frage nach der Besteuerung dieser Gewinne. Hat die <strong>Muttergesellschaft</strong> ihren Sitz in <strong>Serbien</strong> und die <strong>Tochtergesellschaft </strong>in Deutschland, ist dazu sowohl das <strong>inl&auml;ndische&nbsp;Steuerrecht</strong> des jeweiligen Staates als auch das internatinale bilaterale Steuerrecht (<strong>Doppelbesteuerungsabkommen</strong>) &nbsp;heranzuziehen.</p>
<p>Da die Verhandlungen um ein neues <strong>Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)</strong> mit<strong> Serbien</strong> noch in Gange sind, gilt in diesem Fall weiterhin des <strong>DBA</strong> mit dem<strong> fr&uuml;heren Jugoslawien</strong>. Darin wird das <strong>Besteuerungsrecht</strong> f&uuml;r <strong>Dividenden</strong> in Artikel 11 zun&auml;chst dem Ans&auml;ssigkeitsstaat (Serbien) zugesprochen, w&auml;hrend Deutschland ein beschr&auml;nktes Besteuerungsrecht von maximal 15 % der Bruttodividende zugewiesen wird. Dieses <strong>Besteuerungsrecht </strong>bezieht sich auf den ausgesch&uuml;tteten Gewin und darf nicht mit der regul&auml;ren Gewinnbesteuerung des Kapitalgesellschaft in Deutschland durch <strong>K&ouml;rperschaftsteuer</strong> und<strong> Gewerbesteuer</strong> verwechselt werden. Durch seinen Sitz in Deutschland unterliegt eine Tochtergesellschaft einer ausl&auml;ndischen Gesellschaft nat&uuml;rlich zun&auml;cht der regul&auml;ren Gewinnbesteuerung hier.</p>
<p>Geht man &#8211; vereinfachend &#8211; von einem k&ouml;rperschaft- und gewerbesteuerlichen Gewinn von 100 aus, so ergibt sich nach K&ouml;rperschaftsteuer &#8211; 15 % zuz&uuml;glich 5,5 % Solidarit&auml;tszuschlag &#8211; und <strong>Gewerbesteuer</strong> (durchschnittlicher Hebesatz von 400 unterstellt) folgendes Kalkulationsschema:</p>
<p>Steuerpflichtiges Einkommen 100,000<br />
./. KSt&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 15,000<br />
./. SolZu&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,825<br />
./. GewSt&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;<u>14,000</u>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br />
Bruttodividende&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; 70,175</p>
<p>./. Quellenst&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 10,526<br />
./. SolZu&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<u>&nbsp; 0,579<br />
</u>Nettodividende&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong> 59,070&nbsp;</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Gewinnbesteuerung der Dividende bei der<strong> Muttergesellschaft in Serbien</strong>:</p>
<p>Steuerpfl. Bruttodividende&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 70,175<br />
./. Gewinnsteuer 10 %&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 7,017<br />
+ Anrechnung Quellenst. D&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<u>&nbsp; 7,017<br />
</u>Steuerbel. bei Mutterg. Serbien&nbsp; &nbsp;<strong> 0,000</strong></p>
<p>Der <strong>Muttergesellschaft</strong> verbleibt also ein Betrag in H&ouml;he&nbsp;der <strong>Nettodividende</strong> von <strong>59,07</strong> zur Aussch&uuml;ttung&nbsp;an ihre Gesellschafter.<strong> Dividenden</strong> werden in<strong> Serbien</strong> in der Regel mit 20 % besteuert.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Steuerliche Behandlung von Aufsichtsratsvergütungen in Kroatien</title>
		<link>http://steuerartikel.de/auslaendisches-steuerrecht/steuerliche-behandlung-von-aufsichtsratsverguetungen-in-kroatien</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 18:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausländisches Steuerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsichtsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsichtsratsvergütungen]]></category>
		<category><![CDATA[Besteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Besteuerungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[DBA]]></category>
		<category><![CDATA[Kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialversicherungsbeiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;Aufsichtsrat und Verg&#252;tung: &#160; &#160; 1.1&#160;&#160; Eine kroatische Aktiengesellschaft hatte bislang einen Aufsichtsrat, dessen Mindestzahl drei Personen betrug. Seit der Novellierung des Gesetzes &#252;ber die Handelsgesellschaften mit Wirkung ab dem 1.4.2008 gibt es parallel zur bestehenden dualistischen Organisationsform mit Aufsichtsrat und Vorstand auch die M&#246;glichkeit, an deren Stelle lediglich einen Verwaltungsrat (Board) mit gesch&#228;ftsf&#252;hrenden (executive) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>&nbsp;Aufsichtsrat und Verg&uuml;tung:</strong></div>
<div>&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div style="text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 36pt">1.1<span style="font: 7pt 'Times New Roman'">&nbsp;&nbsp; </span>Eine kroatische Aktiengesellschaft hatte bislang einen <strong>Aufsichtsrat</strong>, dessen Mindestzahl drei Personen betrug. Seit der Novellierung des Gesetzes &uuml;ber die Handelsgesellschaften mit Wirkung ab dem 1.4.2008 gibt es parallel zur bestehenden dualistischen Organisationsform mit <strong>Aufsichtsrat</strong> und <strong>Vorstand</strong> auch die M&ouml;glichkeit, an deren Stelle lediglich einen Verwaltungsrat (Board) mit gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden (executive) und nicht gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Mitgliedern (non-executive) zu ernennen. Aus steuerlicher Sicht sind die nicht gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Mitglieder des Verwaltungsrats mit <strong>Aufsichtsratsmitgiedern</strong> gleichzusetzen. &nbsp;</div>
<div style="text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 36pt">1.2<span style="font: 7pt 'Times New Roman'">&nbsp;&nbsp; </span>Die <strong>Verg&uuml;tung</strong> der <strong>Aufsichtsr&auml;te</strong> bzw. Verwaltungsr&auml;te (non-executive) wird von der Hauptversammlung (Gesellschafterversammlung) beschlossen. In der Vergangenheit wurde von der Finanzverwaltung teilweise eine Rechnungsstellung der Verg&uuml;tung als Auszahlungsgrundlage zus&auml;tzlich verlangt. Dies d&uuml;rfte sich aber nach der Stellungnahme des Finanzministeriums, wonach die Aufsichtsratst&auml;tigkeit keine unternehmerische T&auml;tigkeit i.S. des Mehrwertsteuergesetzes darstellt, erledigt haben.</div>
<div style="text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 36pt">1.3<span style="font: 7pt 'Times New Roman'">&nbsp;&nbsp; </span>Zur H&ouml;he der AR-Verg&uuml;tung gibt es keine absolute Grenze. Die <strong>Verg&uuml;tung</strong> mu&szlig; angemessen sein im Hinblich auf die tats&auml;chliche T&auml;tigkeit und den (finanziellen) Zustand der Gesellschaft.</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 0pt 35.4pt">Unterschiedliche Verg&uuml;tungen sind zul&auml;ssig. Die Verg&uuml;tung kann im Statut festgelegt oder von der Hauptversammlung beschlossen werden. Da die Abgabenbelastung f&uuml;r <strong>AR-Verg&uuml;tungen</strong> in Kroatien sehr hoch ist, werden in der Praxis meist Nettoverg&uuml;tungen vereinbart.</div>
<div style="text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 36pt">1.4<span style="font: 7pt 'Times New Roman'">&nbsp;&nbsp; </span>Kroatische Tochtergesellschaften in der Rechtsform einer AG k&ouml;nnen AR-Verg&uuml;tungen auch an Nichtans&auml;ssige zahlen, doch sind dazu die (noch geltenden) Devisenbestimmungen zu beachten. Die Zahlungen werden bei der Nationalbank gemeldet, sind aber nicht genehmigungspflichtig.</div>
<div style="text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 36pt">
<p>1.5<span style="font: 7pt 'Times New Roman'">&nbsp;&nbsp; </span>Die Zahlungen ins Ausland m&uuml;ssen per Zahlungsverkehrgesetz in Devisen erfolgen.</p>
<p><strong>Steuerliche Behandlung bei auszahlender Gesellschaft</strong>:</p>
</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt">&nbsp;</div>
<div style="text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 36pt">2.1<span style="font: 7pt 'Times New Roman'">&nbsp;&nbsp; </span>Die AR-Verg&uuml;tung ist steuerlich bei der kroatischen Tochtergesellschaft abzugsf&auml;hig. Au&szlig;er den allgemeinen Bestimmungen einer verdeckten <strong>Gewinnaussch&uuml;ttung</strong> (Angemessenheit) gibt es keine Beschr&auml;nkungen hinsichtlich der H&ouml;he der Verg&uuml;tung.</div>
<div style="text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 36pt">2.2.Die Auszahlung der AR-Verg&uuml;tung unterliegt grunds&auml;tzlich dem <strong>Quellensteuerabzug</strong> (sowohl f&uuml;r steuerliche Inl&auml;nder als auch f&uuml;r steuerliche Ausl&auml;nder).</div>
<div style="text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 36pt">2.2<span style="font: 7pt 'Times New Roman'">&nbsp;&nbsp; </span>Der pauschale Quellensteuersatz betr&auml;gt 25 % des Bruttobetrages (zuz&uuml;glich etwaiger Kommunalsteuer bei Wohnsitz in gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten Kroatiens) und hat Abgeltungswirkung in Kroatien.</div>
<div style="text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 36pt">2.3<span style="font: 7pt 'Times New Roman'">&nbsp;&nbsp; </span>Ein pauschaler oder sonstiger Betriebsausgaben- bzw. Werbungskostenabzug ist nicht zul&auml;ssig.</div>
<div style="text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 36pt">2.4<span style="font: 7pt 'Times New Roman'">&nbsp;&nbsp; </span>Bei einer<strong> AR-Verg&uuml;tung</strong> von 100.000 &euro; betr&auml;gt die ESt also 20.000 &euro;, so dass 80.000 &euro; zur Auszahlung kommen. F&uuml;r die anderen Betr&auml;ge gilt Analoges.</div>
<div style="text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 36pt">2.5<span style="font: 7pt 'Times New Roman'">&nbsp;&nbsp; </span>Es ist zwar gesetzlich nicht ausdr&uuml;cklich eine <strong>Ans&auml;ssigkeitsbescheinigung</strong> der ausl&auml;ndischen Finanzbeh&ouml;rde verlangt, doch empfiehlt es sich eine solche parat zu haben, da die Anforderungen der Betriebspr&uuml;fer oft weit &uuml;ber die gesetzlichen Minimalbedingungen hinausgehen.</div>
<div style="text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 36pt">2.6<span style="font: 7pt 'Times New Roman'">&nbsp;&nbsp; </span>Da die <strong>Quellensteuer</strong> Abgeltungswirkung hat, ist keine weitere Steuererkl&auml;rung erforderlich.</div>
<div style="text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 36pt">
<p>2.7<span style="font: 7pt 'Times New Roman'">&nbsp;&nbsp; </span>Da Kroatien nach dem <strong>DBA </strong>mit Deutschland das volle <strong>Besteuerungsrecht</strong> hat, sind die oben beschriebenen lokalen Gesetze anwendbar. Freistellungs- und Erm&auml;&szlig;igungsverfahren kommen nur zur Anwendung, wenn das kroatische Besteuerungsrecht (etwa in anderen DBA) begrenzt ist.</p>
<p><strong>Sozialversicherungsrechtliche Behandlung</strong>:</p>
</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt">&nbsp;</div>
<div style="text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 36pt">3.1.Seit dem 1.1.2003 ist in Kroatien ein neues Gesetz &uuml;ber die <strong>Sozialversicherungsbeitr&auml;ge</strong> anwendbar, das grunds&auml;tzlich sog. arbeitnehmer&auml;hnliche Honorare der Sozialversicherungspflicht unterwirft. Darunter fallen auch AR-Verg&uuml;tung. Der Beitragsatz betr&auml;gt 15 % f&uuml;r die Krankenversicherung und 20 % f&uuml;r die Rentenversicherung.</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 0pt 35.4pt">
<p>F&uuml;r im Ausland ans&auml;ssige <strong>Aufsichtsratsmitglieder </strong>(Honorarempf&auml;nger) gilt der pauschale Abzug von Sozialversicherungsbeitr&auml;gen im Prinzip ebenfalls. Lediglich bei Bestehen eines Sozialversicherungsabkommens &ndash; was zwischen Kroatien und Deutschland der Fall ist &ndash; und Vorlage einer Bescheinigung, dass das AR-Mitglied im jeweiligen Ausland in der Sozialversicherung <strong>pflichtversichert</strong> ist, kann die auszahlende Gesellschaft vom Einbehalt der <strong>Sozialversicherungsbeitr&auml;ge</strong> absehen.</p>
<p>Einzelheiten und praktische Unterst&uuml;tzung bei der <strong>Besteuerun</strong>g von <strong>Aufsichtsratsverg&uuml;tungen</strong> erhalten Sie von Ihrem <strong><a href="http://www.steuerberater-muenchen.com">Steuerberater f&uuml;r Kroatien</a></strong>.</p>
</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 0pt 35.4pt">&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Mehrwertsteuersystem in Bosnien und Herzegowina</title>
		<link>http://steuerartikel.de/auslaendisches-steuerrecht/das-mehrwertsteuersystem-in-bosnien-und-herzegowina</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 09:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausländisches Steuerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bosnien-Herzwgowina]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwertsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatzsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung für indirekte Besteuerung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 1.1.2006 ist im Gesamtstaat Bosnien und Herzewgowina &#8211; also in beiden Entit&#228;ten einschlie&#223;lich des Distrikts Brcko &#8211; ein Mehrwertsteuersystem in Anwendung, das die bisherige Mehrphasenbesteuerung ersetzte. Nachfolgend sind die Grundz&#252;ge der Besteuerung dargestellt: &#160;1.&#160;Erstmalige Einf&#252;hrung des Mehrwertsteuersystems zum 01.01.2006 - langj&#228;hrige Vorbereitung - auf gesamtstaatlicher Ebene - BuH unter den letzten europ&#228;ischen L&#228;ndern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 1.1.2006 ist im Gesamtstaat <strong>Bosnien und Herzewgowina</strong> &#8211; also in beiden Entit&auml;ten einschlie&szlig;lich des Distrikts Brcko &#8211; ein <strong>Mehrwertsteuersystem</strong> in Anwendung, das die bisherige Mehrphasenbesteuerung ersetzte. Nachfolgend sind die Grundz&uuml;ge der Besteuerung dargestellt:</p>
<p>&nbsp;<strong><font size="2">1.&nbsp;Erstmalige Einf&uuml;hrung des Mehrwertsteuersystems zum 01.01.2006</font></strong></p>
<p align="left"><font size="2">- langj&auml;hrige Vorbereitung</font></p>
<p align="left"><font size="2">- auf gesamtstaatlicher Ebene</font></p>
<p align="left"><font size="2">- BuH unter den letzten europ&auml;ischen L&auml;ndern mit MwSt-System</font></p>
<p align="left"><font size="2">- <strong>Verwaltung f&uuml;r indirekte Besteuerung</strong> in Banja Luka (mit regionalen Zentren in Sarajevo, Banja Luka, Tuzla&nbsp;</font><font size="2">und Mostar), in Landessprache:&nbsp;Uprava za indirektno oporezivanje, Ulica Bana Lazarevica bb, 78 000 Banja&nbsp;</font><font size="2">Luka, Tel<strong>: </strong>+387 51 335100, Fax<strong>: </strong>+387 51 335101 -&nbsp;Internet: www.uino.gov.ba</font></p>
<p align="left"><font size="2"><strong>2. AUFBAU DES GESETZES</strong></font></p>
<p>&nbsp;ALLGEMEINES</p>
<p><em>Steuergegenstand:</em></p>
<p><font size="2">&nbsp;- Lieferungen (einschl. Neugeb&auml;ude, Finanzierungsleasing, Tausch und Eigenverbrauch) und&nbsp;Leistungen</font></p>
<p><font size="2"><em>Steuerpflichtige:</em></font>&nbsp;</p>
<p><font size="2" face="Arial">- Regelsteuerpflichtige (Selbst&auml;ndige Aus&uuml;bung einer wirtschaftlichen T&auml;tigkeit)</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Steuerlicher Vertreter ausl&auml;ndischer Unternehmer ohne Betriebsst&auml;tte</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Empf&auml;nger von Dienstleistungen ausl&auml;ndischer Unternehmer, wenn dieser keinen steuerlichen&nbsp;</font><font size="2" face="Arial">Vertreter Fiskalvertreter)&nbsp;in BuH hat</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Jede Person, die auf einer Rechnung unberechtigt MWSt ausweist</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Empf&auml;nger der G&uuml;ter beim Import</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Empf&auml;nger von Baudienstleistungen</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial"><em>Ort der Besteuerung</em>:</font>&nbsp;</p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Lieferort (Ort, an dem sich das Wirtschaftsgut bei Versendung an Empf&auml;nger befindet)</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Leistungsort (Ort des Sitzes in BuH, von dem aus der Steuerpflichtige seine Leistungen erbringt)</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">Ausnahmen:</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- In Zusammenhang mit Immobilien -&gt; Belegenheitsort</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Internationale Transport -&gt; nur der bosn.-herz. Streckenanteil</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Empf&auml;ngerortsprinzip -&gt; Katalogleistungen (&Uuml;bertragung und Nutzung von Rechten, Marketingleistungen,&nbsp;</font><font size="2" face="Arial">Leistungen von RA, WP, StB, &Uuml;bersetzern u.&auml;., Bank- und Finanzdienstleistungen,&nbsp;</font><font size="2" face="Arial">Personalgestellung und Telekommunikationsleistungen)</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial"><em>Entstehung der Steuerpflicht:</em></font></p>
<p>&nbsp;<font size="2" face="Arial">- im Moment der Lieferung bzw. Leistungserbringung</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- bei Rechnungsausgabe</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- bei Erhalt von An- oder Teilzahlungen</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- bei Import mit Entstehung der Zollschuld</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- bei Eigenverbrauch mit Ablauf des Voranmeldungszeitraumes</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial"><em>Liefer- und Leistungsort</em>:</font></p>
<p><font size="2" face="Arial">&nbsp;- Ort, an dem sich das Wirtschaftsgut bei Versendung an Empf&auml;nger befindet; e</font><font size="2" face="Arial">ine Lieferung gilt als erbracht bei Versendung oder Transportbeginn an den Empf&auml;nger bzw. bei der&nbsp;</font><font size="2" face="Arial">&Uuml;bertragung der Verf&uuml;gungsmacht.</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Eine Leistung gilt als erbracht bei Erbringung der Einzelleistung bzw. bei kontinuierlichen Leistungen mit Ablauf&nbsp;</font><font size="2" face="Arial">des letzten Tages der Periode, f&uuml;r welche die Rechnung ausgegeben wird.</font></p>
<p><em>Bemessungsgrundlage:</em>&nbsp;</p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">-Bemessungsgrundlage ist das Entgelt (in Geld, Sachen oder Leistungen), das der Steuerpflichtige f&uuml;r G&uuml;ter oder&nbsp;</font><font size="2" face="Arial">Dienstleistungen erh&auml;lt bzw. erhalten sollte (ausschlie&szlig;lich MwSt).</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- In die Bemessungsgrundlage gehen ein: Verbrauchsteuern, Zoll, Nebenkosten, Montage und &auml;hnliche Kosten.</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Wenn die Bemessungsgrundlage unter dem Marktwert liegt, ist dieser heranzuziehen.</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Preisnachl&auml;sse mindern die Bemessungsgrundlage.</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Nachtr&auml;gliche Preisminderungen mindern die Bemessungsgrundlage nur, wenn alle rechtlichen M&ouml;glichkeiten&nbsp;</font><font size="2" face="Arial">der Beitreibung ausgesch&ouml;pft wurden.</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Bei der Einfuhr bestimmt sich die Bemessungsgrundlage nach dem Zollwert.</font></p>
<p><em>Steuersatz und Steuerbefreiungen:</em>&nbsp;</p>
<p align="left"><font size="2"><font face="Arial">- Der Steuersatz betr&auml;gt einheitlich </font><font face="Arial">17 % </font><font face="Helvetica"><font face="Helvetica"><font face="Arial">der Bemessungsgrundlage.</font></font></font></font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Daneben gibt es Steuerbefreiungen f&uuml;r die &uuml;blichen Leistungen wie:&nbsp;</font><font size="2" face="Arial">Postleistungen, Medizin- und Gesundheitsleistungen, Leistungen politischer Parteien, sozialer, humanit&auml;rer und&nbsp;</font><font size="2" face="Arial">religi&ouml;ser Einrichtungen, Sozialversicherungen und Bildungseinrichtungen, Finanzierungs- und monet&auml;re&nbsp;</font><font size="2" face="Arial">Leistungen, Internationale Transporte sowie f&uuml;r diplomatische und internationale Organisationen.</font></p>
<p><em>Steuererkl&auml;rungen:</em>&nbsp;</p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Der Voranmeldungszeitraum ist der Kalendermonat.</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">- Die Mehrwertsteuervoranmeldung ist bis zum 10. des Folgemonats abzugeben und die errechnete Steuer im&nbsp;</font><font size="2" face="Arial">gleichen Zeitraum zu bezahlen.</font></p>
<p><font size="2" face="Arial">- Unternehmer mit einem Jahresumsatz bis zu 50.000 KM k&ouml;nnen freiwillig zu MwSt-Pflicht optieren und sind an</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Arial">diese Option f&uuml;nf Jahre gebunden.</font></p>
<p align="left">&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><font size="2">3.&nbsp;Praktische Erfahrungen</font></strong></p>
<p align="left"><font size="2">Die lokalen Beh&ouml;rden&nbsp;haben sich bisher sehr kleinlich in der Auslegung der Vorschriften gezeigt. Das Risikopotential f&uuml;r ausl&auml;ndische Investoren ist erheblich. Die umsatzsteuerliche Problematik sollte nicht separat<strong>&nbsp;</strong>betrachtet werden, sondern in Verbindung mit der ertragsteuerlichen Regelung des Quellensteuerabzugs auf Leistungen ausl&auml;ndischer Unternehmen.</font></p>
<p align="left"><font size="2">Beratung und Unterst&uuml;tzung in steuerrechtlichen Fragen&nbsp;in Bosnien-Herzegowina erhalten Sie unter <strong><a href="http://www.steuerberater-muenchen.com">Steuerberater M&uuml;nchen</a></strong>.</font></p>
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		<item>
		<title>Mehrwertsteuergesetz Serbien 2007</title>
		<link>http://steuerartikel.de/auslaendisches-steuerrecht/mehrwertsteuergesetz-serbien-2007</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 18:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausländisches Steuerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Fiskalvertreter]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwertsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwertsteuergesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Serbien]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatzsteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Mit Anwendung ab dem 1.1.2005 wurde in Serbien das Mehrwertsteuer-system eingef&#252;hrt. Naturgem&#228;&#223; gibt es deswegen erst wenig praktische Erfahrung damit. &#8226;1.1. Steuergegenstand &#160;Weitgehend identische Definition von Lieferungen und Leistungen mit A/D. &#160;Abweichungen: &#160;- Fehlbetr&#228;ge aufgrund von Diebstahl oder Verderb, Bruch u.&#228;. &#252;ber bestimmten erlaubten S&#228;tzen f&#252;hren automatisch zur Eigenverbrauchsbesteuerung &#160;- als Leistung gilt auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div>
<p>Mit Anwendung ab dem 1.1.2005 wurde in Serbien das <strong>Mehrwertsteuer-system</strong> eingef&uuml;hrt. Naturgem&auml;&szlig; gibt es deswegen erst wenig praktische Erfahrung damit.</p>
<p><span>&bull;1</span>.1.<strong> Steuergegenstand</strong></p>
</div>
<div>&nbsp;Weitgehend identische Definition von Lieferungen und Leistungen mit A/D.</div>
<div>
<p>&nbsp;Abweichungen:</p>
<p>&nbsp;- Fehlbetr&auml;ge aufgrund von Diebstahl oder Verderb, Bruch u.&auml;. &uuml;ber bestimmten erlaubten S&auml;tzen f&uuml;hren automatisch zur Eigenverbrauchsbesteuerung</p>
</div>
<p>&nbsp;- als Leistung gilt auch die &Uuml;bertragung von (Teil-) Eigentum an Immobilien&nbsp;</p>
<p><span>&bull;1</span>.2.<strong> Steuerpflichtig</strong> sind Personen, die selbst&auml;ndig Lieferungen und Leistungen sowie Importe im Rahmen ihrer T&auml;tigkeit aus&uuml;ben. Absicht der Einkunftserzielung gen&uuml;gt.</p>
<p>&bull;1.3. <strong>Steuerschuld</strong></p>
<p>Steuerschuldner sind neben dem Steuerpflichtigen</p>
<p>- der<strong> Fiska</strong>lvertreter eines ausl&auml;ndischen Unternehmers</p>
<p>- der Empf&auml;nger von G&uuml;tern und Leistungen, wenn der ausl&auml;ndische Unternehmer keinen Fiskalvertreter bestimmt</p>
<p>- der Importeur und</p>
<p>- der Rechnungsaussteller beim Ausweis von MWSt</p>
<p>&bull;1.4.<strong> Liefer- und Leistungsort</strong></p>
<p>Weitgehend identische Regelung wie in A/D, insbesondere das Empf&auml;ngerortsprinzip (Reverse-Charge-System)</p>
<p>&bull;1.5. Entstehung der <strong>Steuerpflicht</strong></p>
<p>Der fr&uuml;heste Zeitpunkt, in dem eines der folgenden Merkmale erf&uuml;llt wird:</p>
<p>- Erbringung der Lieferung/Leistung &#8211; Vereinnahmung der Anzahlung, wenn diese vor der Lieferung/Leistung liegt</p>
<p>- Entstehung der Zollschuld bei der Einfuhr</p>
<p>&nbsp;&bull;1.6. <strong>Bemessungsgrundlage</strong> und ihre &Auml;nderung</p>
<p>&nbsp;- Die Definition der Bemessungsgrundlage weitgehend identisch mit A/D.</p>
<p align="left">- Eine nachtr&auml;gliche &Auml;nderung &ndash; bei R&uuml;ckgabe/Vertrags-aufl&ouml;sung &ndash; nur m&ouml;glich, wenn Rechnungsempf&auml;nger schriftlich seine &Auml;nderung des Vorsteuerabzugs best&auml;tigt.</p>
<p align="left">- Nicht eingetriebene Rechnungsbetr&auml;ge k&ouml;nnen nur dann berichtigt werden, wenn Gerichtsbeschluss &uuml;ber Beendigung des Konkurs- bzw. Vergleichsverfahrens vorliegt.</p>
<p align="left">&nbsp;&bull;1.7.&nbsp;<font size="6"><font size="2"><strong>Steuers&auml;tze</strong> </font></font></p>
<p align="left"><font size="6"><font size="2">- </font></font><font size="6"><font size="2">Der allgemeine Steuersatz betr&auml;gt 18 %. </font></font></p>
<p align="left"><font size="6"><font size="2">-&nbsp;</font></font><font size="2">Der erm&auml;&szlig;igte Steuersatz f&uuml;r Lebensmittel, Arzneimittel, Publikationen, &Uuml;bernachtungen u.&auml;. betr&auml;gt 8 %.&nbsp; </font></p>
<p align="left"><font size="2">&bull;1.8.&nbsp;<strong>Steuer</strong></font><font size="2"><strong>befreiungen</strong> mit Vorsteuerabzug:</font></p>
<p align="left">&nbsp;<font size="2">- Exporte</font></p>
<p><font size="2">- Transportdienstleistungen bei Einfuhr (wenn im Gesamtpreis enthalten)</font></p>
<p><font size="2">- Lohnveredelung</font></p>
<p><font size="2">- Luftverkehr (bei Gegenseitigkeit)</font></p>
<p><font size="2">- Lieferungen und Leistungen an diplomatische und konsulare Einrichtungen</font></p>
<p><font size="2">&bull;1.9.&nbsp;<strong>S</strong><strong>teuerbefreiungen </strong>ohne Vorsteuerabzug:&nbsp; </font></p>
<p><font size="2">-</font><font size="2"> Geld- und Kapitalverkehr </font></p>
<p>&nbsp;<font size="2">- Handel und Vermittlung von Wertpapieren</font></p>
<p><font size="2">- Kreditgew&auml;hrung und Vermittlung</font></p>
<p><font size="2">- Zahlungsverkehrsdienstleistungen</font></p>
<p><font size="2">- Versicherungsleistungen und deren Vermittlung</font></p>
<p><font size="2">- &Uuml;bertragung von Grund und Boden (aber GrdErwSt)</font></p>
<p><font size="2">- Vermietung zu Wohnzwecken</font></p>
<p><font size="2">- Postdienstleistungen</font></p>
<p><font size="2">- Gesundheitsdienstleistungen u.a.</font></p>
<p><font size="2">&bull;1.10.&nbsp;<strong>Vorsteuerabzug</strong></font></p>
<div>
<p><font face="Times New Roman">&nbsp;</font><font face="Arial">Voraussetzungen:</font></p>
<p>&nbsp;- wenn G&uuml;ter und Dienstleistungen f&uuml;r die Ausf&uuml;hrung steuerpflichtiger Lieferungen und Leistungen (L&amp;L) verwendet werden</p>
</div>
<div>
<p>&nbsp;- wenn die L&amp;L nach Artikel 24 MWStG steuerbefreit sind</p>
<p>&nbsp;- wenn die L&amp;L im Ausland ausgef&uuml;hrt werden und im Inland daf&uuml;r Anspruch auf Vorsteuerabzug best&uuml;nde</p>
</div>
<div>
<p>&nbsp;- wenn eine ordnungsgem&auml;&szlig; ausgestellte Rechnung oder ein Einfuhrdokument vorliegt</p>
<p>&nbsp;<span>&bull;1</span>.11. <strong>Kleinunternehmer</strong></p>
<div>- &nbsp;Kleinunternehmer mit einem (gesch&auml;tzten) Jahresum-satz unter 2.000.000 DIN unterliegen nicht der MWSt-Pflicht.</div>
<div>
<p>- &nbsp;Betr&auml;gt der (gesch&auml;tzte) Jahresumsatz mehr als 1.000.000 DIN, kann der Kleinunternehmer zur Um-satzsteuerpflicht optieren; die Option gilt f&uuml;r mindestens zwei Jahre.</p>
<p>&nbsp; <span>&bull;1</span>.12. Pflichten des MWSt-Steuerpflichtigen</p>
<div>
<p>&nbsp; <span>&bull;1</span>.12.1&nbsp;Anmeldung/ L&ouml;schen im Verzeichnis der MWSt-Pflichtigen</p>
<p>&nbsp; <span>&bull;1</span>.12.2 Rechnungsausstellung mit folgenden Mindestangaben:</p>
</div>
<div>
<p>&nbsp;- Bezeichnung, Adresse und Steuernummer des Ausstellers und Empf&auml;ngers</p>
<p>&nbsp;- Ort, Datum und laufende Rechnungsnummer</p>
</div>
<div>
<p>&nbsp;- Art und Menge der Lieferung und Leistung</p>
<p>&nbsp;- Datum des Umsatzes und H&ouml;he der Anzahlungen</p>
</div>
<div>
<p>&nbsp;- Bemessungsgrundlage, Steuersatz und evtl. Steuerbefreiung</p>
<p><span>&bull;1</span>.12.3. F&uuml;hrung von<strong> Aufzeichnungen</strong></p>
<div>
<p>&nbsp;- Der Steuerpflichtige muss die gesetzlichen Aufzeichnun-gen f&uuml;hren und damit eine etwaige Kontrolle erm&ouml;glichen</p>
<p><span>&bull;1</span>.12.4. Erkl&auml;rung und Entrichtung der<strong> MWSt</strong></p>
</div>
<div>&nbsp;- Voranmeldungszeitraum f&uuml;r Steuerpflichtige mit einem Vorjahresumsatz (gesch&auml;tzten Jahresumsatz) von &uuml;ber 20 Mio. DIN ist der Kalendermonat, darunter das Quartal</div>
<div>
<p>. &nbsp;Die Erkl&auml;rung ist innerhalb von 10 Tagen abzugeben und die Steuerschuld zu begleichen</p>
<p><span>&bull;1</span>.13.<strong> Steuererstattungen</strong></p>
<div>
<p><span>&bull;1</span>.13.1. Bei gegebenem Vorsteuer&uuml;berschuss in der Er-kl&auml;rung kann der Steuerpflichtige dessen Erstattung beantragen (oder das Guthaben vortragen). Die gesetzliche Frist f&uuml;r Erstattungenbetr&auml;gt 45 Tage, bei Exporteuren 15 Tage (gerechnet ab Abgabe der Erkl&auml;rung)</p>
</div>
<div>
<p><span>&bull;1</span>.13.2. <strong>Ausl&auml;ndische Unternehmer</strong> k&ouml;nnen unter folgenden Bedingungen die Vorsteuererstattung beantragen</p>
<p>&nbsp;- es werden keine Lieferungen und Leistungen im Inland erbracht oder nur steuerfreie Leistungen gem&auml;&szlig; Artikel 24 Abs. 1 Nr. 1 und 8 MWStG</p>
</div>
<div>
<p>&nbsp;- es wird nur Personenbef&ouml;rderung gem&auml;&szlig; Artikel 49 Abs. 6 MWStG betrieben</p>
</div>
<div>
<div>
<p>&nbsp;- das Prinzip der Gegenseitigkeit mit dem Sitzland des ausl&auml;ndischen Unternehmers ist gegeben</p>
<p><span>&bull;1</span>.13.3. Dar&uuml;ber hinaus gibt es Steuererstattungen f&uuml;r humanit&auml;re Organisationen, Kirchen und Glaubensgemeinschaften, diplomatischen Vertretungen, internationale Organisationen und Ausl&auml;nder im Reiseverkehr</p>
</div>
<div>
<p>&nbsp;<span>&bull;1</span>.14. <strong>Strafbestimmungen</strong></p>
<div>-&nbsp;Die gesetzlich vorgesehenen Bu&szlig;gelder bei Steuerordnungswidrigkeiten sind umfangreich und der H&ouml;he nach sehr weitgehend.</div>
<div>-&nbsp;Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen die Bu&szlig;gelder doppelt festgesetzt werden, und zwar jeweils gegen das betroffene Unternehmen und gegen die verantwortliche Person.</div>
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		<title>VERÄUSSERUNG VON IMMOBILIEN IN KROATIEN</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 15:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausländisches Steuerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Grunderwerbsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatzsteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[Umsatzsteuer, Grunderwerbsteuer und Grundsteuer Bei der Ver&#228;u&#223;erung von Immobilien in Kroatien ist zu unterscheiden, ob es sich bei dem Ver&#228;u&#223;erer um einen umsatzsteuerlichen Unternehmer oder eine Privatperson handelt und ob ein Neu- oder Altgeb&#228;ude ver&#228;u&#223;ert wird. Die Ver&#228;u&#223;erung einer Immobilie durch Privatpersonen unterliegt grunds&#228;tzlich der Grunderwerbsteuer. Dabei wird der&#160;Kaufpreis laut Kaufvertrag von der Finanzverwaltung aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><font size="2">Umsatzsteuer, Grunderwerbsteuer und Grundsteuer</font></h1>
<p><font size="2">Bei der Ver&auml;u&szlig;erung von Immobilien in Kroatien ist zu unterscheiden, ob es sich bei dem Ver&auml;u&szlig;erer um einen umsatzsteuerlichen Unternehmer oder eine Privatperson handelt und ob ein Neu- oder Altgeb&auml;ude ver&auml;u&szlig;ert wird.</font></p>
<p><font size="2">Die Ver&auml;u&szlig;erung einer Immobilie durch Privatpersonen unterliegt grunds&auml;tzlich der Grunderwerbsteuer. Dabei wird der&nbsp;Kaufpreis laut Kaufvertrag von der Finanzverwaltung aber lediglich als Indiz gewertet. Die Bemessungsgrundlage kann von einer Kommission der Gemeinde unabh&auml;ngig davon festgestellt werden und der Besteuerung (Steuersatz 5 %) unterworfen werden. Falls der Kaufpreis plausibel ist, wird in der Regel aber der Kaufvertrag zugrunde gelegt.</font></p>
<p><font size="2">Bei der Ver&auml;u&szlig;erung einer Immobilie durch Unternehmer f&auml;llt auf den Grund-und-Boden-Anteil grunds&auml;tzlich Grunderwerbsteuer an. Bei einem aufstehenden Geb&auml;ude ist entscheidend, ob es vor dem 1.1.1998 errichtet worden ist.&nbsp;Ist dies der Fall, so unterliegt auch das Geb&auml;ude der Grunderwerbsteuer. Auf ein Neugeb&auml;ude &ndash; nach dem 31.12.1997 erstellt &ndash; hingegen ist die Umsatzsteuer mit dem Regelsatz von 23 % auszuweisen und abzuf&uuml;hren. Gleiches gilt f&uuml;r Anzahlungs- oder Abschlagsrechnungen auf einen Bauabschnitt.</font></p>
<p><font size="2">Daf&uuml;r kann der Unternehmer aber den Vorsteuerabzug auf kroatische Eingangsrechnung geltend machen. (Genau genommen w&auml;re nur der anteilige Vorsteueranzug zwischen Geb&auml;ude- und Grund-und-Boden-Anteil zul&auml;ssig, doch wird in der Praxis danach nicht unterschieden).</font></p>
<p><font size="2">Eine der deutschen Grundsteuer vergleichbare Steuer gibt es bisher in Kroatien nicht. Doch wird seit letztem Jahr vermehrt &uuml;ber die Einf&uuml;hrung einer &quot;europ&auml;ischen&quot; <strong><a href="http://www.eigentumswohnungen.me/kroatien/neue-grundsteuer-in-kroatien">Grundsteuer</a></strong> diskutiert. Der bisherigen Grundsteuer unterliegen in <strong>Kroatien</strong> nur inl&auml;ndische Ferienh&auml;user und -wohnungen, die nicht dauerhaft bewohnt oder vermietet werden. Besteuert wird dabei die Nutzfl&auml;che, wobei derzeit 5 bis 15 HRK pro qm&nbsp;j&auml;hrlich&nbsp;von der zust&auml;ndigen Gemeinde erhoben werden.&nbsp;</font></p>
<p><font size="2">&nbsp;</font></p>
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